schlagzeugschulen_part 2

Ich möchte an dieser Stelle einige interessante Schlagzeugschulen vorstellen.
Keine altehrwürdigen Gemäuer, sondern Notenmaterial.
Diese Aufstellung soll Euch helfen, sich im Dschungel der Publikationen zurecht-
zufinden.
Alle hier vorgestellten Publikationen besitze ich selbst oder hatte sie schon in den Händen.




drumset_basics

„Drum Book“
von Udo Dahmen - ein interessantes Lernkonzept von Basics bis zu abgefahrenen Grooves. Hier werden Wege aufgezeigt, Spieltechniken auf das ganze Drumset umzusetzen und kreativ seine Mittel zu nutzen.
Auf der CD könnt ihr die Übungen hören.


„Drums“
„Drums“ Rolf Wunderlich und Joachim Sponsel haben in zwei Bänden einfache Grooves, Technikübungen und ein interessantes Konzept mit Claves zusammengestellt.

Zimmermann / Frankfurt


„Charlies Drum System“
Der Schweizer Drummer Charlie Waibel zeigt in lockerer und entspannter Art einfache Übungen, Rudiments , Standardgrooves und Fills.
Alles, was man in der Praxis braucht, wird in einem aufbauenden System erläutert.
Zwei Bände mit Hörbeispielen.

Edition Melodie Zürich


„Future Drumming“
Das Buch von Dirk Brand widmet sich den hypermodernen Stilrichtungen wie z.B Techno, Drums `n`Bass, Dancefloor, Electrofunk u. v. a.
Auch wenn es vielleicht nicht Jedermanns Sache ist, es gibt eine Menge inspirierenden Stoff zum Üben und Ausprobieren, Soundtips und eine gut produzierte Play Along CD. Also: Vorurteile über Bord werfen und am Zahn der Zeit bleiben!

AMA Verlag


Gary Chaffee – “Patterns”
In 4 Bänden findet man eine riesige Menge Grundlagenmaterial, welches wie in einem Baukastensystem miteinander kombiniert werden kann. Dadurch wird der Denkprozess angeregt und stures Nachspielen vermieden. Die einzelnen Bände befassen sich mit folgenden Themen:

Band 1

Rhythmische und metrische Grundlagen wie z.B. ungerade Rhythmen, Polyrhythmik, gemischte Taktarten, metrische Modulationen uva.

Band 2

Hier geht es um Stickings abseits der traditionellen Snare Drum Rudiments. Akzentübungen, 3er, 5er, 7er Kombinationen und ihre spieltechnische Umsetzung werden ausführlich erläutert. An Hand von Beispielen erfährt man, wie die Übungen in der Praxis angewendet werden können.

Band 3

Das Anliegen von Band 3 ist die Entwicklung von Grooves. Sowie im Rock- als auch im Jazzbereich werden Ostinati, Unabhängigkeit und Linearphrasing behandelt, natürlich wieder mit Umsetzungsbeispielen.

Band 4

Von Ausdauerübungen bis zu grundsätzlichen Rhythmusübungen findet man ein gutdurchdachtes Konzept zum Training des Zusammenspiels von Händen und Füßen.

Ein wirklich gutes Grundlagenwerk für fortgeschrittene Drummer.

“Gary Chester – “The New Breed”
Seine 39 Systems sind wirklich legendär. Gary hat 39 verschiedene Kombinationen des Zusammenspiels der vier Extremitäten erstellt.
Mit den im Heft enthaltenen Leseübungen kann man eine Unmenge Grooves ausprobieren und seine Unabhängigkeit trainieren.
Des weiteren gibt es noch einige andere Systeme, nach denen man die abgefahrensten Grooves zusammenstellen kann.

“One Bar Fill- ins For The Modern Rockdrummer”
von Rodman Andrew Sims beinhaltet eine Auswahl eintaktigerFill ins für das gesamte Drumset. Teil 1 basiert auf 8teln, 16teln und Triolen. In Teil 2 werden sogenannte Accentfills behandelt.

“Rick Latham - “Contemporary Drum Techniqe”
bietet eine klasse Auswahl von Übungen zur Entwicklung fortgeschrittener Spieltechnik. Verschiedene Interpretationsmöglichkeiten für die einzelnen Übungen zeigen Wege zur Kreativität auf.
Sehr interessant sind die Shuffle und Hip Hop Grooves sowie die fortgeschittenen Fill ins.

“Contemporary Brush Techniques”
Louie Bellson, neben Buddy Rich wohl einer der bedeutensten Swing Drummer zeigt in seiner Schule “Contemporary Brush Techniques” Grundlagen des Spieles mit Besen. Latin Brushes , Special Effects, Rock Brush Beats und Solo Exercises runden das Werk ab.
Auf einer Kassette kann man sich die Übungen anhören
In einem 10 minutigem Solo zeigt Mr. bellson wieder mal ein mal mehr was er so alles draufhat.